Ohren, - Zahn, -  und Krallenpflege

 

 

 

Ich sehe mir das Tier bei jeder Sitzung komplett an „ganzheitliche Hundepflege“.

 

Die Ohren,-Zahn,- und Krallenpflege gehören aus diesem Grund mit zu meinem Service.

 

 

 

 

 

 

 

                                                                            

 

 

 

Krallenpflege

 

 

 

Die Krallen Ihres Hundes sollten regelmäßig geprüft werden und gegebenenfalls geschnitten. Zu lange Krallen können dem Hund schmerzen verursachen, zudem besteht die Gefahr das die Krallen, weil sie „im Kreis“ wachsen, im schlimmsten Fall, an anderer Stelle wieder in die Pfote einwachsen.  Vor allem die „fünfte“ Kralle, die sich an den Innenseiten weiter oben befinden, sind des öfteren betroffen, da der Hund sie nicht  selbst ablaufen kann. Eingewachsene Krallen sind wirklich sehr schmerzhaft für ihren Hund, und führen meist zu gemeinen Entzündungen in den betroffenen Bereichen, die tierärztlich behandelt werden müssen.

 

 

 

Zudem haben auch einige Rassen an den Hinterläufen zusätzliche Krallen, die „Afterkralle“ oder auch „Wolfskrallen“ bezeichnet werden. Bei einigen Rassen gehören sie zum Standard, z.B. bei dem Briard. Sie haben sogar mehrere dieser Krallen, weiter oben an den hinteren Innenläufen.

 

Auch diese Krallen wachsen rund, und müssen regelmäßig kontrolliert werden, da auch diese einwachsen können.

 

 

 

 

 

Bevor ich beginne, an den Hinterläufen eines Hundes zu schneiden, taste ich vorab nach diesen Krallen, weil ich sonst den Hund mit der Schere oder auch Maschine oder Bürste usw. verletzten könnte.  

 

 

 

 

 

Ohrenpflege

 

 

 

Jeder Hundehalter sollte regelmäßig einen „Kontrollblick“  in  bzw. auf die Hundeohren werfen. Leider stelle ich immer wieder fest, dass oftmals Ohrenentzündungen oder auch Milbenbefall usw. vom Hundehalter unbemerkt bleiben. Regelmäßiges säubern des Ohrenleders ist schnell gemacht, ich empfehle immer einfach etwas Olivenöl oder Babyöl auf ein Papiertuch oder alten Stofflappen zu geben, und dann das Leder und den äußeren Gehörgang vorsichtig damit zu säubern. Durch den angesammelt Dreck und Ohrensekret, finden Bakterien, Pilze und co ein dunkles feucht/warmes „Eckchen“ wo sie sich schnell vermehren und unangenehme  Entzündungen und Irritationen  auslösen können.

 

 

 

Es gibt einige Rassen die chronisch an Entzündungen leiden. Z.B. haben die Cocker Spaniels  sehr oft Probleme, weil der „fleischige“ oftmals schwere Ohrenlappen eine gute Belüftung des Ohrkanals verhindert. Hier kann man etwas vorbeugen, indem man regelmäßig die Innen,- und Außenseiten der Ohren   schert.

 

 

 

Es gibt andere Rassen, oftmals sind es  Hunde mit viel Fell, wie z.B. Pudel, Maltheser, Briard, Bearded Collie,  usw. denen das Haar wortwörtlich aus den Ohren hängt. Dieses abgestorbene Haar, kann man mit den Fingern oder auch einer Zupfklemme vorsichtig heraus ziehen. Auch hier sollten die Hundebesitzer regelmäßig nach gucken, da durch den „verstopften“ Gehörgang, keine gute Belüftung des Kanals gegeben ist. Entzündungen und Ohrenzwang können die Folge sein.

 

 

 

Wichtig: Sie sollten keine Alkohol enthaltenen Reinigungsmittel für Ihren Hund benutzen, wenn er eine Entzündung oder andere Irritationen  hat. Der Alkohol wird  im Ohr zu brennen beginnen, und dieses ist natürlich mehr als gemein für ihrem Hund.

 

 

 

Um evtl. Verschleppungen von Bakterien usw. zu vermeiden, nutzen sie immer ein anderes Stück Papier oder neuen Lappen.

 

 

 

Sollten ich während einer Sitzungen  Auffälligkeiten bemerken, mache ich meine Kunden darauf aufmerksam, und verweise sie ggf.  zum Tierarzt.

 

 

 

                                                                                

 

 

 

 

 

Augenpflege

 

 

 

Auch die Augenpflege sollte nicht vernachlässigt werden. Es gibt einige Rassen die chronische „Leckaugen“ haben. Dieses kann genetisch veranlagt sein, oder wird durch äußere Einflüsse verursacht.

 

 

 

Manche Hunde bekommen z.B. durch zu viel Sonnenlicht, Klimaanlagen im Wohnraum oder Auto, Wind  usw. Leckaugen, oder auch chronische Bindehautentzündungen. Hier sollten sie sich bemühen den Auslöser zu finden und ggf. abzustellen.

 

 

 

Andere Auslöser können unter anderem auch Fremdkörper sein- wie zu langes Fell oder das nachwachsende Fell sein, welches an den Augenwinkeln kurz gehalten wird. Hier pieksen dann die Haarspitzen stetig ins Auge und reizen dieses. Auch unsere „Dauer- Sandbuddler“  haben des öfteren mit Augenproblemen zu tun, weil sich Sand und anderer Dreck in die Augenschleimhaut setzten, und diese reizen.

 

 

 

Es gibt spezielle Augenreinigungs- Lotionen die auf einen Lappen oder Stück Papier gegeben werden. Damit dann vorsichtig dabei Auge reinigen, bitte hier bei von außen nach innen „wischen“.  Um evtl. Verschleppungen von Bakterien usw. zu vermeiden, nutzen sie immer ein anderes Stück Papier oder neuen Lappen. 

 

 

 

Bei angetrockneten Augensekret oder Verkrustungen rund ums Auge,  empfehle ich dieses Vorab mit einem Waschlappen und warmen Wasser  einzuweichen, damit sich die verklebten Augen leichter reinigen lassen.

 

 

 

Bitte verzichten sie auf Uromas „Geheimtipp“ - Kamille! Diese Substanz eignet sich nicht für Schleimhäute, sie trocknen das Auge aus, und reizen das Auge unter Umständen noch mehr.

 

  

                                                             

  

 

Zahnpflege

 

Die Zahnpflege darf auch nicht vergessen werden. Auch was die Zähne angeht, können genetisch bedingte Probleme auftreten. Viele  „Zwergrassen“  wie z.B. Yorkys, Maltheser oder auch die Toy- /Zwergpudel- oder Kleinpudel und noch viele andere Rassen  können frühzeitig Zahnstein und Zahnfleischentzündungen bekommen.  

 

Hier können Sie als Hundebesitzer nur vorbeugen, in dem Sie ihrem Hund regelmäßig Kauartikel anbieten, Trockenfutter reichen, oder ihm die  Zähne putzen. Hierfür gibt es spezielle Hundezahnbürsten und „Zahnpasten“, oder auch Fingerlinge mit strukturierter Oberfläche.

 

Sie sollten es vermeiden dass Ihr Hund Steine kaut, weil dadurch die schützende Zahnoberfläche, der Zahnschmelz beschädigt wird, oder gar die Zähne abbrechen.

 

Ich selbst kann während einer Sitzung versuchen, den Zahnstein mittels Zahnhaken oder Fingernagel zu entfernen. Allerdings ist dieses für den Hund sehr unangenehm, und daher lassen es sich die wenigsten für eine längere Zeit gefallen. Oftmals bleibt da nur der Besuch beim Tierarzt, um eine Zahnreinigung unter Narkose machen zu lassen.

 

Es gibt auch einige Hersteller die Zahnsteinentfernungsmittel anbieten. Ob diese wirken, hängt  sicher von der stärke der Zahnsteinschicht ab. Allerdings gibt’s einige  Tinkturen oder  auch Gels und Futtermittel gegen Zahnfleischentzündungen. Diese wirken zum Teil gut gegen den üblen Maulgeruch, der oftmals durch das entzündete Zahnfleisch verursacht wird.

  

Ich werde versuchen, auf dieser Page, im laufe der Zeit, einige empfehlenswerte Hersteller vorzustellen.